Über Mich


Mein Name ist Angela Hirsch, geb. 1978, und ich möchte mich hier und meine Tiere vorstellen. Tiere haben schon immer mein Leben mitbestimmt. Wo immer sich die Möglichkeit bot, Pferde zu kuscheln (wenn auch oft heimlich), habe ich die Chance genutzt. Mit 10 Jahren erfüllte mir meine Mutter den großen Wunsch und ich durfte zum Reitunterricht. Natürlich reite ich auch gerne, aber Reiten war es nie, was ich bei einem Pferd gesucht habe. Viel mehr hatte ich schon immer von der Zeit VOR oder NACH dem Reiten. Es ist die Zeit die man intensiv mit einem Tier verbringen darf, seine Eigenschaften kennenlernt, seine Vorlieben und seine Abneigungen. Stunden kann ich damit verbringen, meine Pferde zu streicheln, sie zu putzen oder ihnen zuzusehen. Dasselbe gilt für Katzen. Oft wurde mir schon gesagt, ich hätte ein Katzenflüsterer-Gen, da Katzen mich meist auf Anhieb sehr toll finden.

Nach einer langen Pause von den Pferden in denen ich meinen Beruf als Rechtsanwaltsfachangestellte erlernte und der mich dann in die Staatsanwaltschaft als Justizangestellte führte, habe ich mich 2010 das erste Mal wieder mit dem Thema Pferd beschäftigt und wieder war es so, dass mir die Zeit vor und nach dem Reiten so viel mehr bedeutet hat. Im April 2012 erfüllte ich mir den sehnlichsten Wunsch: mein erstes eigenes Pferd, mein Tino. Im September 2013 kam dann noch mein Tano dazu und die beiden durften im Oktober 2013 zu uns nach Hause ziehen! Ich hatte das große Glück 2015 Mama zu werden und konnte mir damit den Herzenswunsch, nämlich einen zukünftigen beruflichen Weg mit Tieren zu gehen, erfüllen.

Warum ich mich für die Akupunktur entschieden habe? Eigentlich eine logische Konsequenz, denn ich habe lange Zeit nach einem Weg gesucht, meine Liebe zu den Tieren mit einem Beruf zu vereinbaren. Einen Weg der von vorneherein das Tier als GANZES sieht und nicht nur einen bestimmten Bereich.

Die Akupunktur setzt ganzheitlich an, das heißt ich betrachte Ihr Tier komplett, somit auch das Verhalten, die Haltung, Fütterung, ältere Diagnosen und ggf. auch aktuelle Probleme. Der erste Termin wird somit etwas zeitaufwändiger.

Näheres hierzu finden Sie auf dieser Seite unter dem Thema: Warum Akupunktur?

 

Hier kommen noch meine Liebsten  🙂 

Mein Tino. Holsteiner-Wallach und das beste Pferd auf der Welt. Mein treuster Freund, engster Begleiter. Um Tino zu beschreiben müsste ich einen Roman schreiben – somit beschränke ich mich darauf zu sagen: Ich bin unendlich dankbar, dass wir uns gefunden haben! Er ist der Grund warum ich zur Akupunktur gefunden habe, er hat mich die letzten Jahre dorthin geführt was ich heute bin.

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In Gedenken an unseren Tano:

Am 31.12.2017 musste ich die schwerste Entscheidung im Leben eines (Pferde)Besitzers treffen und meinen Tano gehen lassen. Er litt an einer Colitis und das Schicksal war trotz jeglicher Hilfe die wir ihm zukommen lassen haben, gegen uns. Wir haben drei Wochen gekämpft. … aber den Kampf am 31.12.2017 aufgeben müssen. Ihm zuliebe. Er konnte nicht mehr und es wäre nicht fair gewesen, weiter zu hoffen, nachdem er uns so deutlich gezeigt hat, dass ihn seine Kraft verlassen hat. Er starb friedlich den Kopf an meinen Kopf gedrückt im Kreise seiner Freunde, meines Mannes und der besten Tierärztin die man sich in einer solchen Situation nur wünschen kann.

 

In liebevoller Erinnerung an meinen Chellentano (Tano), ich vermisse Dich nach wie vor unendlich!

nie werden wir vergessen, wie wunderschön und edel Du warst und was Du uns alles gelehrt hast. 

 

 

Unsere Hochzeit, natürlich mit meinen Jungs Tino und Tano, August 2014

 

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Natürlich war auch er dabei … mein Rehpinscher Prinz(i). Er kam 2005 zu mir als Notfalltier. Eigentlich für zwei Wochen, daraus wurden jetzt 11 Jahre. Aufgrund seiner Macke, stundenlang zu bellen, war er für seine Vorbesitzer nicht mehr tragbar. Er ging durch viele Hände bis er endlich bei mir ein richtiges Zuhause gefunden hat. Prinz hat mich zehn Jahre lang jeden Tag ins Büro begleitet und dort dafür gesorgt, dass ihn auch wirklich jeder kennt. Sein Namen hatte er bereits als ich ihn aufgenommen habe und wer auch immer seiner vier Vorbesitzter entschieden hat, dass er so heißen soll, hatte recht. Prinz ist der Beweis dafür, dass ein kleiner Hund alles hat und alles kann was auch ein großer Hund kann. Er ist ein herzensguter kleiner Mann und ich würde ihn gegen nichts auf der Welt eintauschen!

 

 

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Mein Sohn Cedric, wenige Wochen alt, mit seinem liebsten Kuscheltier

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Von Anfang an ein gutes Team!

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Prinz in jungen Jahren

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…. das Schicksal gönnte uns diesen wunderbaren Hund über 17 Jahre lang …. aber auch er musste gehen. Das kleine, große Kämpferherz wurde unaufhaltsam immer müder und am 07.04.2019 war es soweit.

 

Auch ihm möchte ich noch ein paar Zeilen widmen:

 

„Mein lieber Prinz,

es gibt wohl tausende Geschichten über Dich zu erzählen. Lustige, traurige, berührende.., nicht viele Hunde sind bis ins Justizministerium bekannt….

Du bist so ein unglaublich toller Kerl und wir vermissen Dich so unendlich. Wir suchen Dich, hören Dich und vor allem für Deinen besten Freund Cedric, ist der Verlust kaum erträglich. Ich bin Dir so unfassbar dankbar, dass Du, als bekennender Kinderhasser, bei ihm so anders warst. Er war Dein Freund. Vom ersten Tag an. Du hast ihn verteidigt auf ihn aufgepasst und warst immer in seiner Nähe. Alle Kraft die Du übrig hattest, hast Du ihm geschenkt. Selbst in Deinem tiefsten Schlaf war Deine Antenne immer auf ihn gerichtet. Als es soweit war …. und wir wussten, jetzt können wir es nicht mehr aufhalten, hast Du Dich vier Stunden lang von ihm verabschiedet. Ich bin Dir so dankbar und ich verspreche Dir, er wird immer wissen, war er für ein unglaubliches Glück hatte, so einen phantastischen Freund an seiner Seite zu haben.

Ich danke Dir, für alles. Ich habe so viel von Dir lernen können und ich bin so froh, dass das Schicksal es wollte, dass sich unser Weg kreuzt und Du bei mir Dein wirkliches Zuhause finden solltest. Mach’s gut, mein Prinzi. Wir tragen Dich immer im Herzen. Heute. Morgen. Für immer. Wir lieben Dich.

Deine Familie“

 

 

 

 

 

Scally, beste Katze der Welt, an meiner Seite seit dem 28.02.2000, geb. 15.08.1998

 

Am 10.03.2019 trennte sich unser unglaublich langer gemeinsamer Weg und ich musste mich von meiner Scally verabschieden ….

„Liebe Scally,

unglaubliche 6950 Tage, über 19 Jahre, warst Du an meiner Seite. Du warst immer da. Nie werde ich vergessen, wie Du im Tierheim entschieden hast, ich bin Dein Mensch … ich wollte doch gar keine Katze. Mal davon abgesehen, dass meine erste alleinige Wohnung ein Tierhaltungsverbot hatte. Du hast das an diesem kalten Oktobernachmittag 1999 vollkommen anders gesehen und bist mir in die Jacke geschlüpft … und ich, ich konnte nicht anders. Ich suchte eine andere Wohnung, in der auch Du leben durftest und am 28.02.2000 durftest Du nach Hause. Zu mir. All das liegt so lange zurück und doch kommt es mir oft vor, als wäre es gestern gewesen. Dein Schnurren war für mich Musik für die Seele. Deinen Körper auf mir zu haben immer Beruhigung. Du hast mich begleitet, wie ich erwachsen wurde. Viele Stationen haben wir gemeinsam erlebt und Du warst immer an meiner Seite. Nie hast Du etwas in Frage gestellt. Egal ob gescheiterte Beziehungen oder anstehende Umzüge. Du hast mich immer begleitet ohne Murren. Nie musste ich mir Sorgen machen, ob Du denn im neuen Zuhause nicht nach Hause finden würdest.

Jeden Tag wurde ich von Dir erwartet. Jeden Abend war das Letzte was Du zu mir gesagt hast ein leises „miau“ bis ich ein „Ich bin da, schlaf gut, Scally“ geantwortet habe. Auch in unserer letzten gemeinsamen Nacht. Mit letzter Kraft hast Du Deinen Kopf in meine Hand gedrückt und ein leises Miau gesagt, bevor Du für immer eingeschlafen bist. Selbstbestimmt. So wie Du immer warst. Ich vermisse Dich so unendlich. Überall sind Deine Spuren. Jede Station der letzten 19 Jahre sind wir gemeinsam gegangen. Während ich neben Dir erwachsen werden durfte, bist Du leise alt geworden.

Ich danke Dir für eine wundervolle Zeit und ich werde Dich nie vergessen und im Herzen tragen.

 

Mach’s gut, meine Hutze. Danke für Deine Liebe und Dein Vertrauen. Ich vermisse Dich.

 

Dein Frauchen“

 

 

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Henry (oder Kapitän graues Schnurrhaar), 2001 bei mir eingezogen und eines der charakterstärksten Tiere die ich bislang getroffen habe.

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Nòtt und Chico:

 

Nachdem mein Tano ja nicht mehr bei mir sein kann und ich meinen Tino selbstverständlich nicht alleine stehen lassen wollte, kam es wie es kommen musste! Herzlich Willkommen Chico und Nòtt. Mein Einsteller Buddy ist im April 2018 ausgezogen. In meiner Not habe ich „dringend“ sofort ein Pferd gebraucht. Ohne sie vorher zu sehen  habe ich mich für Nòtt, eine wunderschöne, 15 Jahre alte Isländerdame entschieden, da sie neu in ihrem dortigen Stall stand und ich dachte, für sie ist ein nochmaliger Wechsel wohl am leichtesten. Der Plan war, sie bei mir zu lassen, bis ich einen anständigen Kumpel für Tino gefunden habe …. Tja. Die Realität hat dafür gesorgt, dass wir uns alle so sehr in dieses unfassbar tolle Pony verliebt haben, dass wir sie nicht mehr weggeben können und wollen. Sie ist herzensgut zu unserem Junior, der letztlich alles mit ihr machen darf und schaltet sofort um, wenn jemand ernsthaft mit ihr arbeitet. Sie ist einfach ein phantastisches Pferd und ich bin unendlich stolz, dass sie bei uns bleiben darf. Herzlichen Willkommen, kleine Lieblings-Notti! An dieser Stelle nochmals Danke an Dich, Claudia König, ohne Dich wäre  Tino allein gewesen und ich hätte dieses zauberhafte Wesen nie kennengelernt!

 

 

Trotz alledem war ich natürlich weiter auf der Suche nach einem Spielkumpel für Tino, auch wenn der sich noch viel mehr als ich in die hübsche Dame verliebt hat. Unglaublich wie zärtlich mein kleiner Trampel sein kann (wenn er verliebt ist…  🙂 ).

 

Im Mai las ich in einer Onlineanzeige, dass ein Platz für ein ehemaliges Reitschulpferd gesucht wird. Chico. 14 Jahre alt mit vielen Baustellen und einiges an Kummer im Gepäck. Wir haben es uns alle nicht leicht gemacht zu entscheiden ob ich das auf mich nehmen möchte oder nicht. Während ich noch mit dem Schicksal haderte, ob ich es wirklich machen möchte, hat Mann und Junior bereits vor Ort entschieden, er darf auf alle Fälle zu uns! Tja. Jetzt ist der sanfte Riese da, fühlt ich augenscheinlich sehr wohl in seiner kleinen Gruppe und – ja ich geb es zu – er passt gut zu uns und ich bin froh, dass auch er den Weg zu mir gefunden hat. Kleine Verhaltensauffälligkeiten hat er sofort abgelegt und er hat uns allen auch direkt zu verstehen gegeben, er findet es hier bei mir so im Großen und Ganzen eine gute Sache. An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich DANKE für das Vertrauen des Reitvereins sagen und auch nochmal sagen, es ist schön, dass ihr euch entschieden habt, ihn mir anzuvertrauen. Ganz besonders seine Pflegebeteiligung Julia, die mit der Umstellung zu mir für ihn und somit gegen ihr Herz entschieden hat. Ich weiß wie schwer es Dir gefallen ist, ihn so weit weg zu geben!  

Herzlich Willkommen, lieber Chico! Schön, dass auch Du da bist!

 

 

Meine Stalljungs Friedrich und Karl (Fritzi und Karli). Treiben mich gefühlt zweimal am Tag an den Rand des Wahnsinns und ich möchte sie keinen Tag mehr missen! Sie sind gekommen um zu bleiben im Jahr 2014

Die Stalljungs Fritzi und Karl

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Meine Maddie, die Jüngste in der Runde, geb. 2015, hat getestet ob Akupunktur funktioniert. Sie kam mit zwei gebrochenen Hinterbeinen nach Hause und wurde ausschließlich mit Akupunktur behandelt. Nach vier Wochen hat sie mir die erste Maus gebracht. Maddie hat die stützende Wirkung zur Heilung einfach phantastisch angenommen!

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Stallkatze Muddi, sehr schüchtern…. Als ich zu meinem Mann gezogen bin, fiel sie mir sofort auf. Jahr für Jahr zog sie mit Hingabe ihre Kitten in der benachbarten Scheune hoch, furchtbar ängstlich den Menschen gegenüber. Als die Pferde zu mir nach Hause gezogen sind, kam sie immer öfter in den Stall und ich habe entschieden, ihr nach so vielen Jahren ein Zuhause zu geben. Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass Friedrich und Karl ihre letzten Kitten waren die sie bei mir abgegeben hat. So unfassbar es klingen mag, sie kam, hat mir die zwei vor die Füße gelegt und ist gegangen, kam dann immer wieder um zu schauen ob es den zwei gut geht und war wieder weg. Bis sie entschieden hat, den Platz ganz anzunehmen. Ich habe sie angefüttert, gefangen, zur Kastration gegeben und ihr die Möglichkeit geschaffen, jeden Tag was zu essen zu bekommen. Ich habe sie noch nie anfassen können, dennoch kommt sie auf Ruf. Sie ist eine ältere Dame und beeindruckt mich immer wieder, denn obwohl sie offensichtlich nie gute Erfahrungen mit Menschen machen durfte, duldet sie mich in ihrer Nähe und nimmt ihr Futter dankend an.

Update vom 01.09.2018:

Auch das stärkste Herz ist irgendwann müde und kann nicht mehr. Ich danke Dir für Dein Vertrauen. Du bist nach Hause gekommen um mir zu zeigen, dass Deine Zeit hier bei mir vorbei ist. Du fehlst uns im Stall. Keiner faucht mich an wenn ich Euch füttere, keiner verscheucht Eindringline. Dein Karlchen vermisst Dich am meisten, ich verspreche Dir aber, auch weiterhin immer für ihn da zu sein und auf ihn aufzupassen. Wo auch immer Du jetzt bist … wir denken an Dich! Du warst eine unendliche Bereicherung in unserem Stall!

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